Unabhängige, gerichtsfeste Gutachten zu Hochvoltbatterien, Lithium-Ionen-Akkus, Thermal-Runaway-Ereignissen, Bränden an Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur, E-Bikes, Pedelecs, E-Scootern und Tuning. Restwert, Reparaturfähigkeit, Regress, Obliegenheit, Produkthaftung — technisch geklärt, statt juristisch behauptet.
Elektromobilität ist nicht gefährlich. Aber sie verändert das Schadenbild — und braucht Gutachter, die Elektrochemie, Hochvolt-Systemtechnik, Ladeinfrastruktur und Gebäudeelektrotechnik gemeinsam bewerten.
Eine Feststellung „der Akku hat gebrannt" ist kein Gutachten. Sie ist der Anfang einer Frage — nach Auslöser, Mechanismus, Verantwortungsbereich, Schadenhöhe und Restwert. Genau diese Fragen beantworten wir.
Klassische Kfz-Begutachtung endet an der HV-Trennstelle. Klassische Elektrobegutachtung endet am Stecker. Wir decken den Bereich dazwischen — und alles, was juristisch und wirtschaftlich daran hängt.
Zellebene, Modulebene, Packebene. Auslöserzellen-Identifikation, Propagationsanalyse, Versagensmechanismen — vom internen Kurzschluss über Lithium-Plating bis zur Separatordegradation.
Crashfolgen, latente Schäden, Wassereintritt, Schnellladeschäden. Bewertung von Reparaturfähigkeit, Sicherheitsrelevanz und Wiederinbetriebnahmefähigkeit.
Akkubrände im Wohn- und Geschäftsbereich, Drittakkus, Importware, Ladegeräte. Tuning als technische Manipulations- und Kausalitätsfrage — nicht nur als Verkehrsrechtsthema.
Vom Hausanschluss bis zur Type-2-Verriegelung. Lastmanagement, Schutzkonzept, Schutzorgane, Verteiler, Zähler, FI/RCD, OCPP-Backend, PLC-Handshake — und ihre brandursächliche Bewertung.
Modul-/Zellersatz statt Komplettaustausch. Schadenminderungsobliegenheit. Beweissichere Bergung nach ADR. Verwertbarkeit von Hochvoltspeichern statt vorschneller Vernichtung.
Technische Plausibilität für Deckungsentscheidungen. Abgrenzung Eigen- vs. Fremdursache. Beweissicherung für Rückgriff. Prüfung von Herstellerpflichten und Betreiberverantwortung.
Bei einem Defekt wird die im Akku gespeicherte Energie nicht mehr kontrolliert als elektrische Leistung abgegeben, sondern kann schlagartig in Wärme, Gasbildung, Druckaufbau, Flammenbildung und Zellzerstörung übergehen. Was technisch dahintersteckt — und warum die Begriffe „Brand" und „Explosion" hier präzise unterschieden gehören. Volle Wissensdatenbank ansehen → 16 Fachseiten
Erwärmung, Lithium-Plating, beginnende Dendritenbildung, Degradation der SEI-Schicht an der Anode. Noch keine sichtbare Reaktion, aber messbare Veränderungen in Zellspannung und Innenwiderstand.
Mechanische Deformation, Überladung oder Fertigungspartikel führen zum Durchstoß des Separators. Lokaler Kurzschluss zwischen Anode und Kathode, lokal stark steigende Temperatur.
Organischer Elektrolyt zersetzt sich unter Bildung brennbarer Gase (CO, H₂, CH₄, C₂H₄, HF-haltig). Innendruck steigt, Sicherheitsventile sprechen an oder versagen.
Kathodenmaterial setzt Sauerstoff frei (NMC/NCA stärker als LFP). Die Zelle benötigt für einzelne Reaktionsanteile keine externe Sauerstoffzufuhr. Bersten, Abblasen, Entflammen, Fortschleudern von Zellbestandteilen.
Benachbarte Zellen werden thermisch mitgerissen — nicht zwingend gleichzeitig. Ein Pack kann über Stunden bis Tage fortschreitend brennen oder erneut aufflammen. Wiederentzündungsgefahr ist Teil des Schadenbildes.
Bei Lithium-Ionen-Zellen handelt es sich in der Regel nicht um eine Explosion im sprengtechnischen Sinne, sondern um:
Die saubere Begriffsführung ist gerichtsrelevant — für Gutachten, für Polizeiberichte, für Lösch- und Bergungskonzepte und für die Risikokommunikation.
Energiedichte, thermische Stabilität, Sauerstofffreisetzung, Propagationsneigung, Lebensdauer, Tieftemperaturverhalten und Recyclingfähigkeit unterscheiden sich erheblich. Für den Gutachter zählt nicht die Zellchemie allein, sondern das Gesamtsystem aus Zelle, Pack, BMS, Kühlung und Software.
Hochenergetisch, weit verbreitet bei Premium-PKW. Setzt bei Thermal Runaway Sauerstoff aus dem Kathodenmaterial frei.
Sehr hohe Energiedichte, vor allem in US-amerikanischen Plattformen. Thermisch ähnlich kritisch wie NMC.
Niedrigere Energiedichte, aber deutlich stabilere Kathodenstruktur. Geringere Sauerstofffreisetzung, langsameres Versagen.
Pouch-Bauform, vor allem in E-Bikes, Drohnen, Konsumgütern. Mechanisch empfindlich, bläht sich vor Versagen oft sichtbar auf.
Standardisiert, hohe Stückzahlen. Versagen einzelner Zellen relativ gut isolierbar — wenn Packdesign es zulässt.
Höhere volumetrische Energiedichte, häufig im Volumensegment. Moderne CTP-/CTC-Konzepte nutzen prismatische Zellen direkt im Fahrzeug.
Leicht, flach, gut integrierbar — aber empfindlich gegen mechanische Belastung. Aufblähen ist sichtbares Vorzeichen eines Defekts.
Festkörperelektrolyt und Natrium-Ionen versprechen Sicherheitsvorteile, eliminieren aber nicht alle mechanischen, elektrischen und systemischen Risiken.
Klassische Modulbauweise erlaubt den Tausch einzelner Module nach Schaden. Cell-to-Pack (CTP) verzichtet auf Module zugunsten höherer Energiedichte — Reparaturfähigkeit und Modulersatz werden dadurch eingeschränkt. Cell-to-Chassis (CTC) integriert Zellen unmittelbar in die Fahrzeugstruktur — was die Frage „Reparatur oder Totalschaden" technisch und wirtschaftlich neu stellt. Wer den Schadenfall bewertet, muss Pack-Architektur, Herstellerfreigaben und tatsächliche Sicherheitsrelevanz unterscheiden — sonst wird aus einem Modulschaden ein Totalschaden, und aus einem Totalschaden ein vermeintlicher Modulschaden.
Elektromobilität verlagert hohe Dauerleistungen in Wohngebäude, Tiefgaragen, Werkstätten, Hotels, Parkhäuser und Mehrfamilienhäuser. Eine 11-kW-Wallbox ist bereits ein erheblicher Dauerverbraucher. Bei mehreren Ladepunkten geraten Hausanschlüsse, Unterverteilungen, Klemmstellen, Schutzorgane und Zählerplätze schnell an die Auslegungsgrenze. Ohne saubere Planung, Gleichzeitigkeitsbetrachtung, Lastmanagement und Schutzkonzept entstehen genau dort Brandursachen, die fälschlich dem Fahrzeug zugeordnet werden.
Auslegung, Querschnitt, Klemm- und Schraubverbindungen, thermische Reserven. Bewertung im Bestand und nach Nachrüstung mehrerer Ladepunkte.
Sammelschienen, Selektivität, FI/RCD-Konzept (Typ A EV / Typ B), Überspannungsschutz, thermische Beanspruchung der Klemmen.
Statisches/dynamisches Lastmanagement, OCPP-Backend, Pilotsignal CP, Proximity PP, Schütze, Abschaltmechanismen, Firmwarestand.
Verschmelzungen am Stecker und am Fahrzeug-Inlet sind ein wiederkehrendes Schadenbild — Ursache liegt nicht zwingend im Fahrzeug, sondern in Kontaktwiderständen.
Realistische Lastannahmen statt Bemessung nach Anschlusswert. Bei mehreren Wallboxen ohne Lastmanagement fast immer kritisch.
RCD Typ B, RCM, Isolationsüberwachung im DC-Bereich, Fehlerstromarten DC / AC, prüffähige Schutzkonzepte.
Private Ladeeinrichtungen > 4,2 kW sind als steuerbare Verbrauchseinrichtungen einzubinden. Einbindung ersetzt aber keine anlagenbezogene Prüfung.
HPC-Säulen, PLC-Handshake, Spannungsspitzen am DC-Bus, falsche Ladestrategien — und ihre Wirkung auf Fahrzeug-DTCs und Akkualterung.
In der Mehrzahl der von uns untersuchten Fälle liegt die Brandursache nicht in der Hochvoltbatterie, sondern am 12-V-Bordnetz, an Aftermarket-Komponenten, an der Wallbox, am Type-2-Stecker, am Fahrzeug-Inlet — oder an einem benachbarten Fahrzeug. Pauschale Zuordnungen „EV = Brandursache" halten einer ingenieurtechnischen Prüfung selten stand und führen zu unbegründeten Regressen, fehlerhaften Deckungsentscheidungen und politisch motivierten Pauschalverboten. Wir liefern die Tatsachengrundlage — auch dann, wenn sie unbequem ist.
Nach einem Unfall, Brandereignis, Wassereintritt oder Ladeproblem ist nicht nur zu klären, ob das Fahrzeug fahrbereit ist — sondern ob der Hochvoltspeicher elektrisch, mechanisch, thermisch und sicherheitstechnisch weiterverwendbar ist. Häufig endet diese Frage in pauschalem Kompletttausch oder Totalschaden — obwohl Modul- oder Zellersatz technisch und wirtschaftlich der richtige Weg gewesen wäre.
ADR-konformer Transport, Quarantänelagerung, Dokumentation der Auslieferung. Kein Zugriff Dritter, lückenlose Chain of Custody.
Letzte Zellspannungen, Innenwiderstand pro Zelle, Temperaturhistorie, Ladezyklen, SoH, BMS-Eingriffe vor Ereignis, Fehlerspeicher.
Batterywanne, Crash-Sensoren, Aufprallrichtung, Restverformung, sichtbare und latente Schäden an Modulen und Zellverbund.
Herstellerfreigabe, Verfügbarkeit von Modulen, Softwarestand, Sicherheitsrelevanz. Modulersatz statt Kompletttausch — wo zulässig und sinnvoll.
Bewertung von Pack, Modulen, Zellen, Gehäuse, Steuergeräten, Leistungselektronik. Second Life, Stationärspeicher, Recycling, Rohstoffwert. Schadenminderungsobliegenheit.
Unfallbedingte Unsicherheit führt häufig zu langen Quarantänezeiten, vorsorglichem Kompletttausch, unnötiger Einlagerung — oder zu Maßnahmen, die den Restwert zerstören. Der VDA hat 2025 eine Handlungsempfehlung zum sicheren Umgang mit verunfallten E-Fahrzeugen angekündigt; rechtlich belastbare Standards für Bergung, Transport und Lagerung sind notwendig. Unsere Rolle: technische Plausibilitätsprüfung, sichere Begutachtung, Beweissicherung, Restwertschutz — und die Frage, ob eine behauptete Unverwertbarkeit des Akkus tatsächlich technisch begründet ist.
Diese Akkus werden in Wohnungen, Kellern, Hausfluren, Werkstätten, Verkaufsräumen und Lagerbereichen geladen. Anders als bei OEM-Traktionsbatterien bestehen hier erhebliche Qualitätsunterschiede bei Zellen, BMS, Ladegeräten, Reparaturen, Nachrüstungen und Importware. Ein Akkubrand im Wohnbereich reicht in Folge oft vom Inventarschaden bis zum Totalverlust des Gebäudes.
Falsche Ladegeräte, beschädigte Ladebuchse, Ladestart nach Frost, kontinuierliche Überladung durch defekte BMS-Abschaltung. Charakteristische Brandspuren am Ladeanschluss.
Reparierte oder umgebaute Akkupacks, Mischbestückung gebrauchter Zellen, fehlendes BMS, ungeeignete Zellausbalancierung. Hohe Korrelation mit schweren Brandereignissen.
Drehmoment- und Geschwindigkeitsmanipulation verändert die thermische Belastung von Motor, Leistungselektronik, Steckverbindern, Leitungen, Akkupack und BMS — und berührt Betriebserlaubnis, Halterhaftung und Obliegenheit.
Akkus im Fluchtweg, in Heizungsräumen, neben brennbaren Materialien, ohne brandschutztechnische Trennung. Bewertung der Aufstellsituation und Frage der Obliegenheit.
Lithium-Plating bei Laden im Frost, dauerhafte Schädigung nach Tiefentladung, Lagerschäden im Winter. Spätere Inbetriebnahme provoziert Versagen.
Fehlende oder unbrauchbare CE-Erklärungen, Zellen unklarer Herkunft, BMS ohne dokumentierte Schutzfunktionen, Ladegeräte ohne CE/EMV-Konformität.
Jeder Befund ist reproduzierbar, normgerecht und durch einen unabhängigen Sachverständigen prüfbar — auch durch die Gegenseite. Unser Ergebnis ist nie „der Akku hat gebrannt", sondern eine technische Kausalkette mit Bewertung der Plausibilität, Alternativursachen, Verantwortungsbereiche und Schadenhöhe.
Keine Beteiligungen an Herstellern, Reparaturbetrieben, Ladeinfrastruktur oder Versicherern. Honorar nicht erfolgsabhängig.
VDI 3819, DIN VDE 0100-722, DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, UNECE R100/R136, UN 38.3, ISO 6469, IEC 62660, DGUV V3, ADR.
Tatortsicherung in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden, deutschlandweit und in DACH plus Benelux. International auf Anfrage.
Vollständige Bild-, Mess- und Probendokumentation. Beweissichere Asservierung. Chain of Custody auf Anforderung der Staatsanwaltschaft.
Gutachten in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Luxemburgisch — ladungsfähig.
Beeideter Sachverständiger des Justizministeriums Luxembourg. Regelmäßige Bestellung durch deutsche Land- und Oberlandesgerichte.
Eine technische Bewertung ohne saubere Normbezüge ist gerichtlich angreifbar. Hier die Normen und Regelwerke, die in unseren Gutachten regelmäßig referenziert werden.
Stromkreise zur Versorgung von Elektrofahrzeugen, Schutzmaßnahmen, FI/RCD-Anforderungen, Anschlusspunkt-Bereich.
Prüfung neu errichteter und geänderter Anlagen — Voraussetzung für die ordnungsgemäße Inbetriebnahme von Wallboxen.
Wiederkehrende Prüfung, Arbeiten unter Spannung, Verantwortliche Elektrofachkraft, Betriebsführung.
Anforderungen an Hochvoltkomponenten, Isolationswiderstand, Kurzschlussfall, Brand- und Crashszenarien.
Sicherheitsanforderungen für E-Motorräder, E-Roller und vergleichbare Fahrzeuge.
Prüfungen für den Versand von Lithium-Zellen und -Batterien — Höhensimulation, Temperatur, Vibration, Stoß, Kurzschluss.
Funktionale Sicherheit, Schutz gegen elektrischen Schlag, Energiespeicheranforderungen für Straßenfahrzeuge.
Leistungs- und Lebensdauerprüfungen, Sicherheitsprüfungen, Zuverlässigkeit.
Klasse 9, UN 3480 / 3481 / 3171. Beschädigte Lithiumbatterien fallen unter Sondervorschriften — Bergung und Transport.
Unfallverhütung, regelmäßige Prüfung, Verantwortung des Unternehmers — relevant für gewerblich genutzte Ladeinfrastruktur.
Ladesäulen, Wärmepumpen, Speicher > 4,2 kW. Netzdienliche Steuerung — ersetzt aber keine anlagenbezogene Prüfung.
Nachhaltigkeit, Sicherheit, Kennzeichnung, Lebenszyklus, Recycling, Batteriepass — relevant für Hersteller- und Inverkehrbringerpflichten.
Die öffentliche Debatte schwankt zwischen „Akkus brennen ständig" und „kann gar nichts passieren". Beides ist falsch — und beides hilft Versicherern, Anwälten und Gerichten nicht weiter. Unser Ton: differenziert, faktenbasiert, technisch belastbar.
„Elektroautos brennen häufiger als Verbrenner — besonders in Tiefgaragen."
„Wenn ein Akku brennt, ist es ein klassischer Brand wie jeder andere."
„Nach einem Unfall muss die Hochvoltbatterie zwingend komplett getauscht werden."
„Im E-Bike-Akku ist das BMS immer ein zuverlässiger Schutz."
„Eine Wallbox kann man wie eine Steckdose installieren."
Belastbare Statistiken — u.a. vom GDV — sprechen gegen eine erhöhte Brandhäufigkeit von E-Fahrzeugen in Tiefgaragen. Was sich unterscheidet, ist Brandbild, Löschproblematik und Wiederentzündungsrisiko.
Akkubrände sind eigene Brandszenarien: Gasentwicklung, Wiederentzündung über Stunden, partielle Sauerstofffreisetzung aus dem Kathodenmaterial. Sie lassen sich nicht mit Verbrennerbränden gleichsetzen.
Modul- und Zellersatz sind technisch und juristisch oft zulässig. Pauschaler Kompletttausch ist häufig schadenminderungswidrig und nicht durch Herstellervorgaben gedeckt.
Bei Drittakkus, Importware, Eigenbauten und manipulierten Pedelecs ist der BMS-Schutz häufig nicht dokumentiert — und versagt im Ladevorgang besonders gerne.
Wallboxen sind elektrische Anlagenerweiterungen. Sie erfordern Lastberechnung, Schutzkonzept, Erstprüfung nach VDE 0100-600 — und in vielen Fällen Anpassungen am Hausanschluss.
Jede Auftraggebergruppe hat andere Fragen, andere Fristen und andere juristische Hebel. Wir kennen sie.
Technische Plausibilität für Deckungsentscheidungen. Abgrenzung Eigen- vs. Fremdursache. Beweissicherung für Rückgriff. Bewertung von Schadenminderungsobliegenheit und Restwert.
Belastbare technische Stellungnahme im Mandanteninteresse — sachlich, gerichtsfest, unabhängig. Auch zur Vorbereitung gerichtlicher Beweisaufnahme.
Bestellung als gerichtlich beauftragter Sachverständiger, Tatortbegehung, Beweissicherung, Aussage in mündlicher Verhandlung. In acht Sprachen ladungsfähig.
Voruntersuchung von Feldfällen, Abgrenzung Produktfehler vs. Anwenderfehler, technische Begleitung von Rückrufaktionen, Schnittstelle zur Anwaltsseite.
Auswertung wiederkehrender Schäden, Abgrenzung Hersteller- / Werkstatt- / Nutzungsfehler, Bewertung von Restwert und Wiedereinsetzbarkeit nach Schaden.
Bewertung von Ladeinfrastruktur im Bestand, Brandursachenabklärung, Stellungnahme zu Ladeverboten, technische Argumente gegen pauschale Pauschalverbote.
Statistisch belastbare Daten — auch vom GDV — sprechen gegen eine höhere Brandhäufigkeit moderner BEV gegenüber Verbrennern, gerade in Tiefgaragen. Was sich unterscheidet, sind Brandbild, Brandlast, Löschproblematik, Wiederentzündungsrisiko und Quarantänebedarf.
Genau deshalb muss jeder Einzelfall sauber technisch geprüft werden — pauschale Zuordnungen sind weder gerichtlich tragfähig noch sachgerecht.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Maßgeblich sind Art und Ausmaß der mechanischen Belastung der Batterie, das Verhalten der Zellspannungen über die Standzeit, die Temperaturentwicklung sowie die BMS-Daten. Wir bewerten den Quarantänebedarf einzelfallbezogen und dokumentieren ihn — das vermeidet sowohl unnötige Kosten als auch verfrühte Freigaben.
Bei vielen aktuellen Plattformen ja — auf Modul- oder Zellebene, sofern Sicherheitsrelevanz, Diagnosetiefe und Herstellerfreigaben dies zulassen. Bei Cell-to-Pack- und Cell-to-Chassis-Architekturen wird die Frage komplexer.
Wir prüfen die Reparaturfähigkeit technisch und wirtschaftlich — und liefern die Grundlage für die Entscheidung Reparatur vs. Totalschaden, mit Folge für Restwert, Regress und Rückgriffsansprüche.
Das hängt von der Ursache ab: Fertigungsfehler (Herstellerhaftung), nicht zugelassene Drittakkus oder Eigenbau (Halterhaftung, ggf. Obliegenheitsverletzung), ungeeignete Ladegeräte, Reparatur durch Dritte, Aufbewahrung im Fluchtweg, Tuning. Die technische Aufklärung entscheidet — und genau diese liefern wir.
Hausanschlussleistung, Zählerplatz, Unterverteilung, Selektivität, Fehlerstromkonzept (RCD Typ A EV / B), Lastmanagement, Gleichzeitigkeitsannahmen, § 14a EnWG-Einbindung, Erstprüfung nach VDE 0100-600. Wir bewerten die elektrische Eignung im Bestand und liefern eine prüfsichere technische Stellungnahme — auch zur Vermeidung pauschaler Ladeverbote.
Im sprengtechnischen Sinn praktisch nie. Was beobachtet wird, ist plötzliches Bersten, Abblasen, Ausgasen, Entflammen oder Fortschleudern von Zellbestandteilen. Eine saubere Begriffsführung ist gerichtsrelevant — auch für Polizeiberichte, Löschkonzepte und die Risikokommunikation gegenüber Medien.
Das Honorar richtet sich nach Untersuchungstiefe, Lage des Schadenorts und gewünschter Sprache. Für Versicherer haben wir Rahmenvereinbarungen. Für Privatauftraggeber kalkulieren wir nach JVEG-Sätzen. Wir nennen vor Beauftragung einen verbindlichen Kostenrahmen.
So früh wie möglich. Beweise gehen am Schadenort schneller verloren als überall sonst — Brandstellen werden geräumt, Fahrzeuge verschrottet, BMS-Daten überschrieben. Ein Anruf vor der Bergung sichert oft den entscheidenden Beweis.
Brand, Crash, Wassereintritt, Tiefentladung, Wallbox-Schaden. Je früher wir vor Ort sind, desto belastbarer ist das Gutachten. Direkter Draht zur Geschäftsführung.